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Eine wichtige Einrichtung der Schule ist der “Comedor”, die Schulküche. Sie versorgt die Schülerinnen und Schüler jeden Tag mit einer warmen,
nahrhaften Speise sowie Obst und Vollkornbrot.
Die warme Speise ist jeden Tag eine andere: zum
Beispiel ein Brei aus Quinoa (einer typischen Schlehenart aus dem peruanischen Hochland) oder Milchreis vermischt mit Kakao-Pulver oder Mátchica (einem Mehlgemisch aus verschiedenen Getreide- und
Mais-Sorten, das die Kinder auch gerne pur mit dem Finger naschen).
Das Vollkornbrot gibt es nicht überall und ist teurer als Weißbrot, aber man legt großen Wert auf eine
ausgewogene Ernährung. Sol Naciente bekommt von der Adventistenbäckerei Buenpastor in Ventanilla jeden Tag die kleinen Vollkornbrötchen frisch angeliefert. Jedes Kind erhält ein Brötchen.
Die Schulspeisung ist für die chronisch falsch und defizitär ernährten Kinder unentbehrlich; ihre Eltern geben Ihnen
üblicherweise nicht einmal Obst und Gemüse, woran wir sie gewöhnen. Selbst Fisch gehörte in dieser Küstensiedlung bislang auch nicht zu ihrem Speiseplan. Unsere ausgebildete Köchin achtet auf die
Ausgewogenheit der Nahrung.
Die Schulspeisung ist ein wichtiger Faktor für den Lernerfolg,
da die Schüler meist mit leerem Magen in die Schule kommen. “Wer hungert, kann nichts lernen, wer nichts lernt, wird immer hungern”, formuliert Ayúdame e.V. treffend auf seiner Webseite über Pachacútec.
Für die ganze Schulgemeinde von über 200 Köpfen ist 50 US-Dollar am Tag nach deutschen Begriffen sehr wenig. Das
ist der Betrag, der für Schulspeisung aber unerlässlich ist. Pro Monat entspricht dies 1.000 US-Dollar = Euro (mindestens und 1.500 US-Dollar höchstens).
Hier ist ein Beispiel eines Wochen-Speiseplans für die Schulküche:
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