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Seit 1500 v. Chr.
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Lokale Kulturen in den Flußoasen an der Küste und im Andenhochland (Chavin, Mochica, Nazca, Wari)
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Seit 1400
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Die Inkas errichten durch zahlreiche Eroberungszüge ein straff organisiertes Reich, das sich vom Rio Patia in Kolumbien bis zum Rio Maule in
Mittelchile erstreckte und neben Peru weite Teile des heutigen Ecuador und Chiles umfasste. Siehe auch insbesondere Inca Pachacuti.
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1532
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Landung der Spanier im Norden Perus unter Führung des Konquistadors Francisco Pizarro
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1532-1534
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Eroberung des Inkareichs durch Pizarro. Peru wird (mit Alto Peru = Bolivien) für fast 300 Jahre spanische Kolonie, die von einem Vizekönig
regiert wird.
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28.07.1821
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Proklamierung der Unabhängigkeit Perus nach dem Einmarsch des Befreiers General San Martin. In der letzten Schlacht des Unabhängigkeitskrieges
besiegte General Sucre die Spanier bei Ayacucho (1824). Innere Unruhen und Konflikte mit den Nachbarstaaten kennzeichneten die republikanische Epoche.
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1879-1883
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Nach einem wirtschaftlichen Aufschwung des 19. Jahrhunderts (Guano, Salpeter) werden im Pazifikkrieg Peru und das mit ihm verbündete Bolivien von
Chile geschlagen. Lima wird zweimal von den Chilenen besetzt. Im Friedensvertrag verliert Peru die Provinzen Arica, Tarapaca und Tacna, Bolivien die Provinz Antofagasta. Tacna wird nach einer Abstimmung
1929 an Peru zurückgegeben.
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1941
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Krieg zwischen Peru und Ecuador. Peruaner besetzen den Süden Ecuadors.
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29.01.1942
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Protokoll von Rio de Janeiro, das den größten Teil des strittigen Amazonasgebiets Peru zuspricht. 1981 und 1995 (CENEPA-Konflikt) kam es erneut
zu kriegerischen Auseinandersetzungen. Erst durch den Friedensvertrag von Oktober 1998 wurde das Verhältnis zu Ecuador endgültig bereinigt.
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1968-1973
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Militärherrschaft unter dem linksgerichteten General Velasco Alvarado, der enge Beziehungen zum sozialistischen Lager unterhielt und durch
sozialistische Reformen (Landreform, Verstaatlichung von Betrieben) die Strukturen erheblich veränderte.
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Nach Rückkehr zur Demokratie Anfang der 80er Jahre wurde Peru mit dem grausamen Terrorismus des maoistischen Sendero Luminoso konfrontiert, der
bis 1990 ca. 60 % des nationalen Territoriums beherrschte.
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1985-1990
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Misswirtschaft und Korruption unter der Regierung des Apristen Alan García führten das Land in den wirtschaftlichen Ruin (Hyperinflation von
7.600 %).
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1990
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Wahl von Ing. Alberto Fujimori zum Staatspräsidenten; Sanierung der Wirtschaft, Zurückdrängen des Terrorismus, Wiederaufnahme des
Schuldendienstes.
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05.04.1992
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„Eigenputsch" durch Fujimori, Auflösung des Parlaments, Suspendierung der Verfassung.
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Nov. 1992
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Wahlen zum verfassungsgebenden Kongress, der neue Verfassung erarbeitet.
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31.12.1993
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Neue Verfassung tritt nach einer Volksabstimmung in Kraft.
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09.04.1995
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Kongress- und Präsidentschaftswahlen, bei denen Fujimori für weitere 5 Jahre gewählt wird und die Regierungspartei Cambio 90/Nueva Mayoría die
absolute Mehrheit im Parlament erhält.
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April/Mai 2000
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Kongress- und Präsidentenwahlen, bei denen Staatspräsident Fujimori zur (von der Verfassung nicht vorgesehenen) 2. Wiederwahl antrat und in
einem umstrittenen 2. Wahlgang wiedergewählt wurde.
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28.07.2000
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Amtseinführung von Staatspräsident Fujimori unter tumultartigen Auseinandersetzungen mit oppositionellen Demonstranten im Stadtzentrum von Lima.
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28.07.2000
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16.09.2000: Nach Bekanntwerden eines Korruptionsskandals (Geheimdienstchef Montesinos besticht einen Oppositionsabgeordneten, um ihn zum
Übertritt in das Regierungslager zu bewegen) kündigt Präsident Fujimori Neuwahlen an, zu denen er nicht mehr antritt.
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Mitte Nov. 2000
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Staatspräsident Fujimori kehrt von einer Reise zu einem APEC-Treffen in Brunei nicht zurück und sucht Asyl in Japan.
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Nov. 2000
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Peruanischer Kongress enthebt Fujimori seines Amtes und wählt den Kongresspräsidenten Valentin Paniagua zum Nachfolger.
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Übergangsregierung Paniagua (November 2000 - Juli 2001).
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April/Juni 2001
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Kongress- und Präsidentenwahlen in Peru, bei denen im 2. Wahlgang Dr. Alejandro Toledo Manrique zum Staatspräsidenten gewählt wird. Die
Regierungskoalition aus Peru Posible, Acción Popular, FIM und Somos Peru verfügt im Kongress über eine knappe Mehrheit von 63 (von 120) Stimmen.
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28.07.2001
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Amtseinführung von Staatspräsident Alejandro Toledo
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