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Wettbewerb der Schule in Pachacutec
Unser erstes Schulgebäude in Ventanilla, das uns ursprünglich Ayúdame Hilfe für Peru e.V. finanziert hatte, haben wir vollständig der bewährten (adventistischen) Vereinigung Buen Pastor übergeben. Wegen des zunehmenden Vorstadtniveaus in Ventanilla (längst beginnt hier nicht mehr die Wüste sondern draußen in Pachacutec) brauchte die Schule einen neuen Stil und wir sehen diesen Wandel in besseren Händen der Buen Pastores, die neben einer eigenen Schule auch eine Bäckerei betreiben. Jetzt beginnt ein neues Leben unsere Ur-Vorschule zu bevölkern und wir sehen dankbar zu. Frau Ludmilla Becerra ist jetzt unsere Rechtsvertreterin bei den Behörden obwohl es noch Manuela ist, welche sich die Fußsohlen abläuft. Aufgrund ihrer leidigen, aber jahrzehntelangen Erfahrung hat sie allein bis heute das “gewusst wo”.
Die stadtferne Schule Sol Naciente in Pachacutec liegt auch längst nicht mehr auf einer einsamen Düne. Viele Gruppen haben dort mittlerweile ein
Betätigungsfeld entdeckt. Sie verzerren die harte Wirklichkeit durch Gratis-Leistungen (z.B. durch kostenloses Schulmaterial). Und so entsteht für unsere Schule ein Wettbewerb und wir müssen unser Profil auch dort
ändern.
Zum Beispiel bietet unsere mutige Praktikantin Yora Steidl einen Kurs in kanadischem (nicht peruanischem) Englisch an, und damit ragen wir aus der Szene
heraus. Auch in Richtung Waldorf-Qualität wäre sicher ein Beitrag zur pädagogischen Situation (Misere) Perus zu leisten.
Zudem macht uns eine neu entstandene staatskirchliche Schule in direkter Nachbarschaft in Pachacutec zu schaffen, die kostenlos ist. Und so haben wir mit
Schulabgängen zu kämpfen, die wir nur durch ein besseres Angebot verhindern können. Wir haben unsere klare Nische: Kunst- und Kunsthandwerksausbildung sowie die wichtige Schulspeisung mit Obst, Gemüse und Fisch.
Wettbewerb in Pachacutec! Wir müssen nicht aufgeben, an der ausgewogenenen Ernährung und der ehrlichen Bildung zu arbeiten.
Konrad Borst
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